Bloggeraktion gegen Mobbing

Heute geht es um ein wichtiges und nur all zu aktuelles Thema: Mobbing.

Alles dazu findet Ihr auf Romy Blog unter dem Bericht Blogger gegen Mobbing, auf dem sie ihre persönlichen Erfahrungen mitteilt.

Romy schreibt auf ihrem Blog Irgendwas Abgespielt über ihre persönlichen Erfahrungen mit Mobbing. So wie sie, haben wohl fast alle bereits auf die ein oder andere Weise mit diesem Thema zu tun gehabt oder sind selbst Opfer oder Täter (geworden).

Jetzt folgt also meine Geschichte…..
Ich war als Kind eher ruhig, was Mobbern natürlich sehr gelegen kam. Da ich auch eher ein kräftiges Kind war, gab es immer irgend welche Angriffsmöglichkeiten, um geärgert zu werden. Der Frust führte dann eher zu noch mehr Süßwarenkonsum.

Ein weiteres Thema für Mobbing war die Tatsache, dass ich ein Scheidungskind war. Die jüngeren Leser werden das gar nicht verstehen, aber Mitte der 70-er Jahre und zu DDR-Zeiten war das ein Makel, für den ich zwar nichts konnte, der mir aber trotzdem „angelastet“ wurde. Auch einige Lehrer in der Schule nahmen sich von diesem Vorurteil nicht aus.

Mobbing ist auch innerhalb der Familie möglich, dafür bedarf es nicht einmal einer „bösen“ Stiefmutter.

Jetzt bin ich erwachsen und natürlich auch gereift.
Ich kann zwar immer noch sehr ruhig wirken und sein, wenn ich Menschen noch nicht so gut kenne, aber ich lass mir nicht mehr alles gefallen.
Da ich mit meinen verschiedenen Berufen und Fortbildungen mehrere Arbeitsstellen hatte, kann ich Mobbing also ganz gut einschätzen und mitreden, auch wenn mir Mobbing am Arbeitsplatz nun zum ersten Mal begegnet ist.

Bisher kannte ich jobmäßig das Thema nur von Kollegen, die gemobbt wurden. Ich persönlich hatte mit Vorgesetzten und Kollegen bisher nie Probleme.
Der Umgang mit Mobbern lässt sich also nicht vermeiden, aber mit genügend Stärke kann man sich dagegen wehren! Was auch wirklich jeder tun sollte!

Am Arbeitsplatz sind Vorgesetzte für das Unterlassen des Mobbings zuständig und auch verpflichtet. Schreibt Beschwerden und fordert Aussprachen, auch wenn die Mobber alles abstreiten und sich dumm stellen. Mobbing kann zu psychischen und physischen Krankheiten führen.
Das Wichtigste ist jedoch, dass ihr euch zur Wehr setzt, die Vorkommnisse nicht verschweigt und Unterlassen fordert. Ihr könnt versuchen, euch möglichst unsichtbar zu machen, das wird euch aber nicht helfen und je eingeschüchterter ihr euch gebt, um so mehr spornt ihr die Mobber an. Zu Hilfe holen könnt ihr euch auch den Betriebsrat, eure Gewerkschaft oder Mobbingberatungsstellen.

Das Schlimmste, was ihr euch selbst antun könnt, ist still zu leiden, alles hinzunehmen und am Ende noch krank zu werden und sich mit Selbstzweifeln zu plagen. Wer schweigt und den Kopf einzieht wird nie Ruhe finden und weiterhin das Opfer sein.

Wer sich zur Wehr setzt, hat die Chance auf Änderung.

Mobbing betrifft nicht nur einzelne, laut ver.di gibt es in Deutschland geschätzte 1,8 Millionen Mobbingopfer. 

Im Privatleben ist Mobbing für Erwachsene eher zweitrangig, da wir Menschen die uns nicht gut tun meiden kann und seinen Freundeskreis nach Sympathie ausrichtet.

Auch wenn es für Gemobbte kein Trost ist, aber seid euch gewiss, die Mobber sind diejenigen, die wirklich unglücklich, frustriert oder so einsam sind, dass sie anderen ein glückliches und ruhiges Leben nicht gönnen.

Ich wünsche allen die Kraft, sich zu wehren!

An dieser wichtigen Bloggeraktion darf sich jeder beteiligen, es gibt auch keine Frist zum Einreichen eurer Berichte. Meldet euch einfach bei Romy über obigen Link.

2 thoughts on “Bloggeraktion gegen Mobbing

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